Die Geschwister-Mendelssohn-Medaille für Verdienste rund um das Berliner Chorleben wurde 2025 bereits zum 15. Mal vergeben. Wie bereits in den Vorjahren fand auch die Preisverleihung am 29. Juni 2025 im Rahmen des sechsten Sonntagskonzertes im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin statt.
Im Vorfeld hatte die Jury aus Rachel-Sophia Dries, Susanne Faatz, Tobias Walenciak und Sabine Wüsthoff unter Vorsitz von Adrian Emans über die Vergabe entschieden:
Ausgezeichnet wurden Stelios Chatziktoris, Tenor, Vocal Choach und Chorleiter des ‚HXOS Chores Berlin, Stefan Schmidt für seine Arbeit mit dem Berliner Strassenchor und der Hebräische Chor Berlin, der die vielfältige israelische und jüdische Musikkultur sowie die hebräische Sprache in Berlin hörbar machen und kulturelle Brücken zwischen jüdischen, israelischen und nichtjüdischen Menschen schlagen möchte.
Die Geschwister-Mendelssohn-Medaille für das Lebenswerk erhielt Wilfried Staufenbiel, seit seinem Studiumzunächst Mitglied des Rundfunkchores Berlin, seit 2004 Chorleiter des „Gemischten Chores Strausberg“, seit 2014 außerdem Corleiter des „Marzahner Kammerchores“ und Gründes des „Kammerchores Schönow“. Neben seinen leitenden Tätigkeiten beschäftigt sich Staufenbiel mit dem Komponieren, der Fotografie, Lyrik und Prosa.
Verliehen wurden die Medaillen im feierlichen Rahmen des sechsten Sonntagskonzertes im Kammermusiksaal durch Petra Merkel, Präsidentin des Chorverbandes Berlin, und Adrian Emans, Musikausschussvorsitzender im Chorverband Berlin und Juryvorsitzender. Umrahmt wurde die Vergabe vom Programm „Colors. Bunt wie diese Stadt“ vom Oberstufenchor des Beethoven-Gymnasiums (Ltg.: Johannes Dasch), den Georg’s Voices (Ltg.: Stephan Martynus) und dem Landesjugendchor Berlin (Ltg.: Bastian Holze).
Herzlichen Glückwunsch den Ausgezeichneten!